News: Archiv 2004

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Dritter Platz bei der MTB Sylvester Challenge in Peuerbach (31.12.04)

Eigentlich ist es ein unglaublich schönes Gefühl ein Jahr am Siegespodest ausklingen zu lassen, noch dazu vor 10.000 Sportfans.

"Uneigentlich" kann ich mich aber dennoch nicht richtig über meinen dritten Platz bei der MTB Challenge in Peuerbach freuen…

Warum? Ganz einfach, ich habe nicht aus meinen Fehlern der vergangenen Jahre gelernt und mich so um meine Siegeschancen gebracht…Schon im Jahr 2001 war ich bei einem MTB Marathon körperlich in der Lage, ein Wörtchen um den Sieg mitzureden, gescheitert ist das ganze, weil die Scheibenbremse meines MTBs gestreift hat… herauskam ein dritter Platz.

2002 bin ich bei einem MTB Ausscheidungsrennen gestartet, mit Stollenreifen versteht sich, Pech war nur, dass die Strecke zwar auf dem MTB absolviert wurde, jedoch kein einziger Meter Gelände auf der Runde war… klar, dass ich gegen einen Fahrer mit Slicks wegen des geringeren Rollwiderstandes trotz körperlicher Überlegenheit keine Chance hatte. Selber Schuld. Im Ziel ärgerte ich mich über Platz zwei und einen richtiggehend verschenkten Sieg.

Gestern ist mir dann das Kunststück geglückt, beide Fehler in einem Rennen zu vereinen. Stollenreifen auf einem Straßenkurs und schleifende Scheibenbremse. Wobei die Scheibenbremse wirklich nicht mein Fehler ist, da ich das Rad frisch vom Bremsenservice aus einer renommierten Werkstätte geholt hab… 

Soll nicht bedeuten, dass ich mit optimalem Material gegen einen absoluten Topmann wie Roman Rametsteiner gewonnen hätte, ganz und gar nicht! Einen ernsthaften Gegner hat er durch die Schlampigkeit des Mechanikers aber sicher verloren… So hat Roman praktisch spielend gewonnen. Aber dennoch voll und ganz verdient, die richtige Reifenwahl und ein technisch perfektes Rad gehören eben genauso zur Rennvorbereitung wie gutes Training.

Körperlich bin ich mit meiner Leistung aber enorm zufrieden. In den vergangen Jahren war ich um diese Zeit schon immer auf Dieselmodus unterwegs und hatte die Spritzigkeit eines Traktors. Heuer fühl ich mich aber richtig spritzig und hab in keinem Pulsbereich größere Probleme… Die Umstellung meines Trainings dürfte somit also erste Früchte tragen.

Wie auch immer, ich versuch dennoch das schöne Gefühl des Podestplatzes mitzunehmen und freu mich riesig auf das neue Jahr und hoff die Fehler der Vergangenheit nicht (wieder) zu wiederholen…

Ps.: Noch ein kleiner Tipp eines gebrannten Kindes. Scheibenbremsen haben auf einem Wettkampfrad ziemlich genauso wenig verloren, wie Backenbremsen auf einem Rennmotorrad. Ich geh sogar noch weiter: Scheibenbremsen haben auf einem Rad überhaupt nix zu suchen, genauso wie Backenbremsen nix auf Motorrädern verloren haben!

 

Herr Mannmaier und die Ergometer Mär...  (31.12.04)

Nach ungefähr einem Monat Training hab ich mich entschlossen, der "traurigen" Wahrheit mittels Ergometertest ins Auge zu blicken…

Ganz ehrlich, am Weg zum "Olympiastützpunkt" Angath, hatte ich wirklich ein mulmiges Gefühl. (Experten meinen, in Angath gibt’s keinen Olympiastützpunkt…? Nur weil sie den Keller von Helmut Dollinger nicht kennen!!! Dort kann glaub ich alles, sogar Schwerelosigkeit simuliert werden!)

Jedenfalls hatte ich wirklich Respekt vor dem Test, denn wie in meinem letzten Bericht scherzhaft und übertrieben berichtet, ist’s mir wirklich nicht besonders gerollt…

Die Ergebnisse waren dann aber doch durchwegs im grünen Bereich und mit Bedacht auf Jahreszeit und Übergewicht auch sogar recht viel versprechend…

Wie schon gesagt, wenn man sich mit dem Besten vergleichen will, kommt man in meinem Metier an Lance Armstrong nicht vorbei. In der Spezialdisziplin Ergometer gibt’s jedoch eine wesentlich höhere Instanz. Hermann Maier, der ja laut eigenen Angaben mit 500 Watt trainiert… so oder so ähnlich ist’s in der Zeitung gestanden… ;)

Ich hoffe das allen klar ist, dass es sich dabei nur um einen Scherz handeln kann. Die "Österreichischen Power Schifahrer" sind eben bei der Selbstbeweihräucherung nicht gerade zimperlich… (verdienter Weise, jedoch nur in ihrer Sportart!!!)

Denn mit einer Dauerleistungsfähigkeit von 500 Watt,  wäre Maiers "Tour de France Kasperltheater" wohl anders ausgefallen. Obwohl ich es ohnehin für blamabel halte, wenn ein Weltklasseathlet meint, er könne sich auch in jeder andern Disziplin mit den Besten messen…

Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang nur noch eine Frage: Was wäre aus dem Turmbau zu Babel geworden, wenn die Jungs einen Übermenschen wie den Herrn Mannmaier in ihren Reihen gehabt hätten, der noch dazu ein gelernter Maurer ist. Ich sag, die wären mindestens bis zum Mond gekommen…

 

Nach 40 Tagen Lenz, Lance weiter entfernt denn je! (25.11.04)

Lance Armstrong ist (leider) das Maß aller Dinge in Sachen Radsport. Nach 10 Tagen Training muss ich bedauerlicher Weise feststellen, dass die Kluft zwischen dem Optimum, dem 6 fachen Tour Sieger und mir niemals größer war. (Armstong wird diese Tatsache wahrscheinlich genauso wurscht sein wie mir…)

Lediglich in Sachen Trittfrequenz mach ich dem "Texan Tornado" momentan wirklich Konkurrenz. Seit meiner Trainingspause dient mir das große Kettenblatt nämlich nur noch als zusätzliche Führung für die Kette, mangels Kraft absolviere ich meine Ausfahrten momentan ausschließlich auf der kleinen Scheibe…

Ansonsten bin ich zumindest, was die "Karosserie" betrifft, eher auf "Ulrichs Pfaden" unterwegs, also leicht übergewichtig. Der wesentliche Unterschied ist, dass Ulrich die Organe für einen 99 kg Körper hat und mit 70 kg Rennen fährt. Der Pömer hingegen ein Herzerl für so ca. 59 kg haben dürfte, das im Wettkampf 70kg bewegen sollte… Oder um diese Problematik anders zu veranschaulichen: Ich fühl mich momentan wie ein 50 PS Diesel-Motor in einer Mercedes S Klasse (BJ 1989) mit Wohnwagen.

Natürlich übertreib ich (um den Unterhaltungswert zu steigern) maßlos. Trotzdem ist es verwundernswert, wie schnell ein Körper aus der Form kommt, auch optisch… Denn wenn ich meine - angeblich kaum sichtbaren 6kg Übergewicht – über meine neuen Hausberge, die Colli Eugeane „schleppe“ fällt mir, angesichts meiner Schwäche, immer eine Anekdote unseres "Bananenträgers1)" Fritz Berein ein.

"He Blader, häng die Ketten aus, dann trittst vielleicht a bisserl leichter…" so oder so ähnlich wollte ein Radsporthooligan Fritz bei seinem Martyrium am Kitzbüheler Horn "aufmuntern"…

(Leider muss ich euch "des Magischen" Antwort - um meinen ohnehin schon schlechten Ruf nicht noch weiter zu verschlechtern - vorenthalten ZENSUR!)

Zusammenfassend kann man sagen, es gilt einiges zu optimieren… Ich versuch mich vor Weihnachten nochmals mit einem ernsthaften Bericht bezüglich meiner Fortschritte während der ersten Phase meiner Vorbereitung zu melden.

1) Goldene Banane: Ehrenpreis für jenen Radfahrer, der besonders zur Geselligkeit im Radsport beigetragen hat.

Kurz: Der aus welchen Gründen immer, für die meiste Hetz gesorgt hat.

 

40 Tage fasten???

Normalerweise sollte man als guter Christ vor Ostern 40 Tage fasten.

Als guter Radfahrer, so wurde mir heuer von meinen Teamkollegen fest eingebläut, sollte man nach der Saison so ca. 40 Tage genau das Gegenteil machen…
Bisher ist es mir nie so recht gelungen, meinen Trainingseifer in der Pause richtig in Zaum zu halten, heuer war ich ein wahrer "Offseason - Champion"…
Ist mir auch nicht recht schwer gefallen. Momentan lebe ich ja in Italien, und in einer Studentenstadt wie Padova ist das "dolce fa niente" quasi ansteckend.
Dennoch sind die fast 40 Tage beinahe vorbei. Gestern war die Abschlussfeier des Hervis APO Sport Teams und morgen, am 15.11., beginne ich mit der Vorbereitung auf die Saison 2005.

 

Mal sehen, was dabei rauskommt, ich versuch euch jedenfalls am Laufenden zu halten…
 

Blues statt Groove... (29.10.04)

Es fällt mir nicht schwer zuzugeben, dass die Radsaison 2004 nicht so gelaufen ist, wie ich mir das erhofft hätte, absolut nicht. Mein Ziel - das ich bis zum letzten Rennen auch nie aus den Augen verloren habe – war es, Rennen zu gewinnen. Dazu war ich bis auf ganz wenige Ausnahmen aber nie in der Lage. Dabei ist genau heuer ein Jahr gewesen in dem alles ziemlich einfach gewesen wäre. Mit dem besten Team Österreichs im Rücken hätte ich nicht einmal der Stärkste im Feld sein müssen, um zu gewinnen…

Natürlich hab’ ich auch einige recht gute Tage gehabt, so z.B. bei der Ö Tour oder dem Uniqa Classic, dort war aber heuer die Konkurrenz so enorm, dass es für mich einfach nichts zu holen gab.

Ich weiß, dass viele meinen, es läge bei mir an der Psyche. Ich kann euch nur sagen das stimmt nicht. Ein Sportler bezieht sein Selbstvertrauen hauptsächlich aus seiner sportlichen Leistung. Damit meine ich nicht etwa Resultate, sondern einfach körperliche Stärke, das Gefühl in Form zu sein. Mit 190 Puls bergauf zu fahren und puren Spaß daran zu haben, ohne nur einmal an den Schmerz oder die Atemnot oder die andern Fahrer im Rennen zu denken. In der Ebene dahin zuziehen ohne an die Übersetzung zu denken, weil einfach jeder Gang passt…

Es fällt mir schwer, dieses Gefühl zu definieren. Am ehesten ist's wohl mit dem Begriff groove aus der Musik zu vergleichen. Kaum einer kann es beschreiben, aber jeder weiß, was es bedeutet und ich kann mir gut vorstellen, dass Musiker oft dasselbe Problem haben wie wir als Sportler. Sie finden einfach den Groove nicht, obwohl alles so halbwegs passt und nur eine Kleinigkeit fehlt.

Bei mir ging das heuer so weit, dass ich auch nie eine richtige Einheit mit meinem Rad bildete. So unglaublich es klingt, ich bin bis zu den letzten Trainingsfahrten vor ein paar Wochen immer mit Inbusschlüssel unterwegs gewesen und hab’ permanent meine Sitzposition verändert und das nach über 30000 Trainingskilometern…

Egal! Man kann dieses Gefühl eben nicht finden, der Groove muss einfach kommen.

So wie er zum Beispiel in unser Team gekommen ist. Zehn vollkommen unterschiedliche Charaktere hat Hubert Stankovsky, unser Boss, im Winter zusammengewürfelt. Ich glaub’, nicht nur ich war auf einige Troubles gefasst. Die Szene in Österreich ist so klein, dass man mit fast jedem mal Ärger hat, vielen gegenüber negativ eingestellt ist… Doch wider Erwarten zerschlugen sich bereits vor der Saison, am Trainingslager in Cesenatico, viele Bedenken.

Heute, so quasi im Niemandsland zwischen 2004 und dem Beginn der Vorbereitungen auf die 2005er Saison, kann ich nur eines sagen: Das Team Hervis APOsport 2004 war das beste Team in dem ich je gefahren bin. Nicht nur sportlich, vor allem auch menschlich. Jeder hatte seine Rolle, auch abseits der Rennstrecke und ohne Nummer am Rücken. Am meisten dazu beigetragen haben Hubert, der bereits am Trainingslager das Eis gebrochen hat. Werner Riebenbauer der als echter Chef immer alles unter Kontrolle hatte und durch seine strikte Geradlinigkeit zielsicher die Richtung vorgab und Abweichungen sofort korrigierte. Und natürlich Fritz "Magic" Berein, der Mann mit dem besten und intelligentesten Schmäh, den ich kenne; der nicht nur als Stimmungskanone fungiert sondern uns mit Ribi zusammen auch immer wieder fachlich zur Seite stand.

Mit einem Wort, es ist mir nicht schwer gefallen mich voll in den Dienst des Teams zu stellen. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass es im Radsport nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder man fährt um den Sieg mit, was mir heuer kaum möglich war. Oder man stellt sich voll in den Dienst eines Kollegen, der um den Sieg fährt.

Für mich ist ein Spitzendomestik eben einfach mehr wert als ein Möchtegern Kapitän der meistens siebter oder so wird.

Es ist mir auch vollkommen egal, wenn das ein Teil der Öffentlichkeit anders sieht. Vielen fehlt einfach der Bezug zum Radsport, oder die Intelligenz den Radsport zu verstehen. Dass beim Fußball ein Verteidiger kaum Tore schießt, ist allen klar, er soll ja die Gegner am Tore schießen hindern… Wenn beim Radrennen die Domestiken und Sprinter fünf Minuten langsamer am Kitzbüheler Horn oben sind als der Lindner Pauli, schütteln aber viele verständnislos den Kopf und meinen „der Schichtarbeiter“ kann sogar schneller fahren als die "Wappler". Aber das ist eine andere Geschichte… Selig die geistig Armen!

Um wieder zum Thema zurückzukommen. Das Hervis APOsport Team hat nicht umsonst alle wichtigen Wertungen in Österreich gewonnen. Cup Einzel, Cup Mannschaft, bester Österreicher bei der Österreich Rundfahrt und natürlich, was meine Theorie über die menschliche Seite im Team untermauert, die Goldene Banane (durch Magic). Hat es das jemals gegeben, dass die Schnellsten auch die Coolsten waren ;)….

Ich freu mich schon wieder richtig auf die neue Saison. Die Vorbereitung beginnt in ein paar Tagen (15.11) und ich hab’ auch jetzt mein Ziel, Rennen zu gewinnen, nicht aus den Augen verloren, sollte mir das aber nicht gelingen, Ihr kennt meine Philosophie: besser ein guter Hackler, als ein Leader der nie gewinnt…
 

Wien Laßnitzhöhe  (16.05.04)

Mein Lieblingsrennen, zumindest bis gestern…

Der Klassiker von der Wiener Südstadt über den Wechsel Richtung Graz ist das einzige Rennen in Österreich, das nur ein wirklich kompletter Rennfahrer gewinnen kann. Von Wien weg über Traiskirchen bis nach Wienerneustadt Windkante. Dann mit dem Wechsel ein richtiger Berg, gefolgt von unzähligen kurzen Anstiegen bis Laßnitzhöhe. Dieser komplette Rennfahrer war gestern mein Teamkollege Petr Herman, der einen Supertag erwischte. Genau das Gegenteil war bei mir der Fall. Schlechter Tag, schlechte Beine und vor allem nach der Slowenienrundfahrt ziemlich stark verkühlt, musste ich nach dem Wechsel das Rennen aufgeben.

Schade! Denn ich hatte viel vor, aber ich hoffe, meine Formkrise bei der am Donnerstag beginnenden Steiermark Rundfahrt beenden zu können.


Wolfsberg

Das ist Radsport! Das Hervis APOsport Team war in Wolfsberg die mit Abstand beste Mannschaft. Mit Robert Lauscha hatten wir einen sprintstarken Mann in der frühen Spitze. Im Finale fuhren wir ein fast 3 Minuten großes Loch innerhalb von 15km perfekt zu. Trotzdem blieb uns der Sieg verwehrt… Gewonnen hat schlussendlich Maurizio Vandelli vor Hansen und Kasis. Die erste echte Niederlage für mein Team.


Tour of Slowenia (4.05.04 bis 9.05.04)

Eigentlich wär’ Tour of SloRAINia die treffendere Bezeichnung. Jeden Tag Regen: 6 Tage, 7 Etappen lang. Regen bedeutet in diesem Fall, dass es meist richtig „geschüttet“ hat! Meine Moral war dennoch recht gut. Unsere Devise lautete den „Motor“ nicht zu überdrehen, einfach zu trainieren und ich denk, das ist mir recht gut gelungen.
Auch die Form wird immer besser. Vor allem bei der Etappe nach Villach konnte ich ein wenig Selbstvertrauen tanken. Denn über die Abtei konnte ich erstmals mit der Spitzengruppe „klettern“. Auch an der Sprintankunft in Zagreb (Platz 11) und einigen sonstigen Aktionen merke ich, dass meine Zeit langsam kommt. Ich glaube, dass ich bei Wien Laßnitzhöhe oder spätestens bei der Steiermark Rdf. mit ersten Resultaten aufwarten kann!

 

Kirschblütenrennen in Wels  (25.04.2004)

Bereits morgens früh um sechs merkte ich, dass die Schlechtwetterserie beim Welser Frühlingsklassiker im Jahr 2004 um eine Episode reicher werden sollte. Regen bei mageren 6° C; wie immer! Auch wenn’s dann beim Rennen nicht ganz so ungemütlich wurde, wie befürchtet.
Auch das Rennen selbst verlief wie gewohnt. Relativ früh bildete sich ein erste Spitze, die nach toller Arbeit des Welser Resch und Frisch Teams wieder gestellt wurde. Es sollte jedoch nicht allzu lange dauern, bis sich die nächsten Ausreißer auf den Weg machten.
2 Elk Fahrer, 2 Hervis APOsportler, dazu Adam Hansen von Corratec und mein Ex Teamkollege Paul Kasis vom Team aus Völkermarkt.
Da mit Jochen Summer (ELK) ein echter Top Sprinter in der Spitze war, war für uns vom Hervis Team die Konstellation vorne nicht wirklich optimal. Mit einem Hervis Sieg war kaum zu rechnen. Da aber ein Podestplatz fast sicher schien, ließen wir die Gruppe auf Anweisung unseres sportlichen Leiters ziehen. Nach fünf Siegen in Serie darf man einfach nicht unverschämt gierig werden.
Der Sieg ging an Paul Kasis! Adam Homolka wurde guter dritter, Thomas Rohregger vierter und Werner Riebenbauer sechster. Somit haben wir die Mannschaftswertung wieder souverän gewonnen.
Nun zu mir: Ich hatte wieder einen sehr schweren Tag. Zwar fuhr ich nie ums „Überleben“, gut gerollt ist es mir aber nichtmal auf den Bergabstücken. Nur bei der Vorbereitung des Sprints für Ribi hatte ich wirklich Druck. Sieht so aus, als ob ich nach wie vor Probleme mit der Trainingsteuerung hätte. Mal geht’s gut, mal wieder nicht... Diesmal hab’ ich während der Woche wieder viel zu viel trainiert und hatte bereits am Start Beinschmerzen. Somit werd’ ich mein Trainingspensum nächste Woche deutlich reduzieren, mal sehen was dabei rauskommt...

PS.: Auch wenn es unprofessionell klingt, hab’ ich mich wirklich sehr über den Sieg meines Freundes Paul gefreut, da wir oft gemeinsam trainieren und auch sonst viel Zeit miteinander verbringen. Gratuliere!!!

 

Radsporttage Voitsberg  (17.04. u. 18.04.2004)

Am Samstag startete ich beim Kriterium, das über knapp 50 km führen sollte. Für mich waren 30 km genug, zumal ich mich nur auf das Cuprennen am Sonntag konzentrieren und dort in voller Frische am Start stehen wollte. Meine Teamkollegen kamen, wie das Ergebnis zeigt, recht gut ohne mich aus. Der Sieg an Petr Herman, Ribi wurde vierter.

Am Sonntag nahm ich die Sache wesentlich ernster. Mit leider mäßigem persönlichen Erfolg. Auch wenn ich am Anstieg nie ans Limit gehen musste und auch sonst recht brauchbare Beine hatte…

Es sollte einfach nicht sein. Wobei ich ganz offen sagen muss, dass ich mich nicht aufs Pech ausreden möchte. Die Vorentscheidung ist diesmal nämlich in der Ebene vor dem Anstieg gefallen, eine Gruppe mit neun Mann hat sich vom Feld weggeschlichen. Von uns war mit Werner Riebenbauer der Richtige mit von der Partie.

Eine Runde später, am Anstieg, sprangen Vandelli und mein Teamkollege Patric Riedesser nach. Bis dahin machte ich alles richtig…

Als daraufhin auch das Tempo im Feld verschärft wurde, war ich aber leider nicht hartnäckig genug. Zwar konnte ich auch über den zweiten Anstieg trotz extrem hohem Speed ganz vorne mitfahren, mich dann sogar vom Feld lösen, aber leider nicht entscheidend.

In der Ebene versuchten dann einzelne Fahrer wieder auf Biegen und Brechen - in Einzelaktionen - zur Spitzengruppe aufzuschließen…

Ich bin wirklich oft mitgesprungen, aber leider nicht oft genug, denn eingangs der letzten Runde schafften doch noch einige den Anschluss…

Für den Ausgang des Rennens war aber mein Fehler bedeutungslos. Patrick Riedesser gewann gegen eine slowakische Übermacht, Ribi sprintete auf Rang 6, Robert Lauscha gewann den Sprint des Feldes, übrigens von mir lanciert…

Wieder ein tolles Rennen des Hervis APOsport Teams: Saisonsieg Nr. 5! Übrigens hat den Sprint jeder Gruppe ein Hervis Fahrer gewonnen! Riedesser aus der Spitze, Riebenbauer den der Verfolger, Lauscha vom Hauptfeld! Was will man mehr???

Ostern 2004 

Sonntag 11. 04. 04 Paris Roubaix und Montag 12. 04. 04 Neumarkt/Wallersee

Paris Roubaix: Natürlich nur von der Fernsehcouch aus! Denn das Wetter, das mir aus Neumarkt gemeldet wurde, veranlasste mich dazu meinen Start dort abzusagen. (wie auch der Rest des Hervis APOsport Teams) Was sicher die richtige Entscheidung war.

Auch wenn wir Klassikerfans uns das Neumarkterwetter (Kälte und Regen teilweise sogar Schnee) in Roubaix gewünscht hätten, war's mir auch ganz recht einen Tag Pause zu haben.

Am Montag stand ich also umso frischer am Start des zweiten Rennens in Neumarkt, dem Cuprennen über 170km. Das Wetter war überraschender Weise trocken und sonnig, leider bei starkem Wind und Temperaturen unter zehn Grad. Mir wurde dennoch recht schnell heiß.

Hans Peter Obwaller attackierte vom Start weg. Leider hab’ ich einen Augenblick gezögert, konnte nicht in seinen Windschatten einsteigen und musste mit knapp 10 Metern Sicherheitsabstand leidend hinter ihm "hertaumeln". Gott sei Dank waren meine Teamkollegen wachsam und schlossen das Loch. So ist gleich die erste Spitzengruppe des Tages entstanden. Das Rennen ging recht dynamisch weiter, die Spitze wurde wieder eingeholt, leider, denn mit Ribi und Adam Homolka waren wir vorne gut vertreten. Dann Griff "Magic" Berein an. Da musste wohl nicht nur ich an den Paris Roubaix Sieg von Magnus Baeksted denken, der unserem Magic aufgrund seines für Radprofis ziemlich luxuriösen Körpers nicht ganz unähnlich ist. Leider wurde auch dieser Ausreißversuch zunichte gemacht.

In der Schlussrunde sah dann alles nach Massensprint aus. Trotzdem konnte sich noch eine Gruppe lösen. Von uns war mit Patric Riedesser ein recht guter Mann mit vorne.

Dennoch meinte Ribi einer sei zuwenig, ließ sich von Homolka und mir möglichst nahe Richtung Ausreißergruppe bringen und schloss das verbleibende Loch mit unglaublicher Klasse.

Am Ende konnten wir die Plätze 1, 3, 10 und 14 belegen. Obwohl ich nach einer recht harten Trainingswoche extrem kämpfen musste, konnte ich (unter großen Qualen) wieder gute Arbeit fürs Team leisten und im Finale durch Platz 14 auch noch ein paar Euro Preisgeld beisteuern. Wobei ich nicht wegen des Geldes gesprintet bin, sondern nur um etwas mehr Sprintpraxis zu bekommen. Pech hatte mein Freund und Trainingspartner Paul Kasis, der sich bis 4 km vor dem Ziel in der 9 Mann Spitze befand, dann aber mit Laufraddefekt reißen lassen musste.

Samstag 10. 04. 04 Schwanenstadt!

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen ähnlich schlechten Tag wie an diesem Karsamstag hatte! Wahnsinn! Ich bin einfach absolut nicht in Schwung gekommen. Als praktizierender Katholik lasse ich mich hier natürlich nicht dazu hinreißen, einen Vergleich mit dem „Kreuzweg“ zu wagen. Auch wenn er mir auf der Zunge läge! Es war wirklich schmerzhaft. Auch wenn die Strecke "flach wie in eine Flunder" (Zitat Kronenzeitung) war, hab ich jeden der kleinen Anstiege perfekt genutzt, um das Feld zu zerteilen… Als Fahrbahnteiler! Ich hatte bergauf fast den Eindruck zu stehen.  

Wie auch immer, wenn’s gerade nicht bergauf ging, konnte ich denk ich richtig gute Arbeit für das Team leisten. Ich bin extrem viele Attacken mitgegangen.

Im Finale nahm ich mir dann nochmals ein Herz, um unseren Sprinter Werner Riebenbauer in Position zu bringen. (natürlich nicht alleine, sondern mit dem gesamten Hervis APOsport Team) Ich glaub’ das hat zwar nicht perfekt geklappt, die Perfektion unseres Vollstreckers "Ribi" ließ aber auch unsere Vorarbeit perfekt aussehen. Sieg Nummer Zwei!

 Thermen GP Bad Blumau (04.04.04)

Kein Rundstreckenrennen, sondern ein echtes Straßenrennen mit Start und Ziel in Bad Blumau stand am Palmsonntag am Programm.
Wieder war es wirklich schön zu fahren, die „Inzucht Jahre“, in denen ein Team dominiert und alle anderen nur mitnaschen können, scheinen vorerst vorbei. Vorerst! Denn nur weil es beim Elk Team heuer NOCH nicht so läuft, sollte keiner zu spotten beginnen.
Der Rennverlauf war wieder dramatisch... Fluchtversuche, Windkante, Sturz, Spitzengruppe wieder eingeholt... und das bis ins Finale. Erst ca. 40 km vor dem Ziel fand sich die richtige Partie. MBD Fritz Berein verlängerte einen Angriff und ritt solo davon. Dahinter konnte sich nach einigen harten Attacken eine 7 Mann Gruppe formieren, zu Berein aufschließen und sicher Richtung Ziel fahren. Mit dabei mein Captain Werner Riebenbauer der (angeblich) sehr souverän gewann. Berein wurde siebter, Herman, als zweiter des Hauptfeldes, knapp vor mir 10er. Ich denk’ zu dieser Mannschaftsleistung braucht man nicht viel sagen. Nur eines: Das war kein Zufall!

Saisonstart in Österreich (28.03.04)

Zum traditionellen Saisonstart in Ansfelden bin ich heuer mit ziemlich gemischten Gefühlen gekommen. Nach einer nicht besonders durchdachten Äußerung gegenüber einem Reporter einer OÖ Regionalzeitung, war ich aus dem falschen Grund in „aller Munde“. Ehrlich gesagt war für mich der Weg zum Start schwieriger als das Rennen selbst. Und das mag was heißen, denn der neue spektakuläre Kurs verlangte uns einiges ab. (Nur ein Fahrer aus dem Radwelt Team meinte "eine Jausenausfahrt")
Die 3,5 km Runde bestand aus einem windigen Flachstück, einem kernigen Anstieg und einer ziemlich haarigen Abfahrt. Auch wenn ich mich im Vorfeld, wie bereits angedeutet, sehr kritisch (und tollpatschig) zur neuen Strecke geäußert habe, kann ich den Veranstaltern zum mutigen Schritt den Kurs zu verlegen nur gratulieren, denn es hat sich ausgezahlt, selten gab es in Österreich ein packenderes Rennen. Von Beginn an wurde heftig attackiert, dann prägte eine gut zehn Mann starke Spitze (mit 4 Hervis APOsport Cracks) das Rennen.
Leider wurde die Gruppe im Finale noch eingeholt und mein Teamkollege Patric Riedesser musste sich mit dem etwas undankbaren zweiten Platz begnügen. Gewonnen hat Rene Weißinger vom Volksbank Team. Wie das genau zustande kam, ist mir aber bis heute unklar, auch wenn unumstritten ist, dass Rene im Finale wirklich unglaublichen Ladedruck hatte... Leider hab’ ich im Finale einen taktischen Fehler gemacht und war auf den Vorstoß der "Volksbänker" nicht wirklich eingestellt, da sie mit Pascal Hungerbühler auch noch einen Mann ganz vorne hatten. Egal, abgehakt! Ich glaube wir, haben uns wirklich gut verkauft und unsere Ansprüche ziemlich deutlich gemacht!!!

 

Stausee Rundfahrt Schweiz (20./21.03.2004)

Anders als viele Top Teams starteten wir bei beiden Stauseerundfahrten, der Amateurversion am Samstag  und auch am Sonntag beim Profi Rennen.

Recht erfolgreich, wie ich nicht ohne Stolz anmerken möchte. Am Samstag bescherte uns Werner Riebenbauer, quasi als Einstandsgeschenk, den ersten Podestplatz. Überhaupt find ich, dass wir ein recht gutes Rennen gefahren sind. Fritz „Magic“ Berein ritt lange in einer neun Mann Spitze, die erst im Finale gestellt wurde und auch sonst war immer ein Hervis APOsportler mit von der Partie. Auch ich persönlich bin recht zufrieden, da ich ein sehr konzentriertes und aktives Rennen fahren konnte.

Am Sonntag ging’s wesentlich heftiger zur Sache. Unsre Devise war vom Start weg zu attackieren, um in einer Fluchtgruppe vertreten zu sein. Obwohl ich es bereits auf den ersten Kilometern versuchte und während der ersten beiden Runde mehrmals antrat, konnte ich mich nie vom Feld lösen, das Tempo war mir einfach zu hoch...

So kam es, dass ich wirklich vom aller ersten Kilometer an, Anschlag fuhr, was im kalten Regen doppelt weh tat.

Leider musste ich in der vorletzten Runde reißen lassen und konnte das Rennen nicht beenden, was aber in diesem Fall keine Schande ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich der Großteil der anderen Österreicher nicht halb so lange im Feld halten konnte.

Ribi konnte mit einem 11 Platz abermals aufhorchen lassen. 

 

Jadranska Magistrala  (11.03.2004 bis 14.03.2004)

Magistrale, so steht es zumindest im Wörterbuch, ist eine Verkehrsverbindung zwischen zwei Metropolen…

Wenn man sich die Streckenführung dieser Istrienrundfahrt ansieht, bekommt man jedoch rasch den Eindruck, dass den Veranstaltern ziemlich egal ist, was in irgendeinem schlauen Buch steht. Güterweg Jadranska wäre aufgrund der kleinen, schlechten Straßen angebrachter.

Nach meinem Autounfall und mit ziemlich starkem Husten, hatte ich relativ wenig mit dem Ausgang des Rennens zu tun, ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau wie's ausgegangen ist…

Ich hab einfach versucht mich einzurollen, was mir, denk ich, auch recht gut gelungen ist. Meine Taktik war immer bis zur Entscheidung mit dem Feld zu fahren und dann mit dem "Autobus" mit möglichst geringem Kraftaufwand ins Ziel zu kommen. Durch dieses Fahren im "Schongang" ist es mir sogar gelungen, meine Bronchitis auszukurieren, nur die Rückenschmerzen werden nicht weniger. Aber bis zu meinen Saisonhöhepunkten im Mai und Juni sollte ich auch das noch in den Griff bekommen!

 

Team Trainingslager Hervis APOsport Cesenatico Italien

(15.02.04 - 21.02.04)

Hoppla! Jetzt hab ich schon vor der Teampräsentation den neuen Namen meines Teams verraten… (Hab’ ich aber nur getan, um zumindest einmal pro Saison brandaktuell zu sein) Die Namen meiner Kollegen darf ich aber aus dramaturgischen Gründen wirklich nicht bekannt geben... ;)

http://www.uci.ch/modello2.asp?1stlevelid=C&level1=1&level2=6&idnews=2051

Nun zum Training! Wie immer bei Teamtrainingslagern ging es hauptsächlich darum, aus all den Individualisten eine Einheit zu formen. Da ein guter Teil des Hervis APOsport Teams auch schon dem Hervis COPYright Team (2003) und davor dem Team Bikedrive angehörte, stand Teammanager Hubert Stankovsky aber vor keiner unlösbaren Aufgabe. (Soll heißen, er hatte neben seinen allabendlichen Shows auch genug Zeit zum Shoppen und Essen ähm Rad fahren…)

Nein, ernsthaft, Hubert hat in Italien abermals gezeigt, dass er über ganz außergewöhnliche psychologische Fähigkeiten verfügt. Immerhin galt es vier neue ins Team zu integrieren. Was ihm wirklich gut gelungen ist. Denn trotz allem darf man nicht vergessen, dass wir vor ein paar Monaten noch als Gegner am Start standen. Ganz klar, dass es da auch den einen oder anderen Konflikt zu klären galt…

Am Trainingsplan standen Fahrtspiele zwischen 4 und 5 Stunden. Das hügelige Gelände rund um San Marino bot dabei natürlich die ideale Gelegenheit zu ersten „Kraftproben“. Ich persönlich bin recht zufrieden mit meinem momentanen Trainingszustand. Auch wenn ich nach fast acht Trainingswochen ohne richtige Pause schon ziemlich angenockt war und permanente Beinschmerzen hatte…

Leider wurde unser Aufenthalt an der Adria vom tragischen Tod Marco Pantanis  überschattet. Der ehemalige Tour- und Girosieger lebte ganz in der Nähe unseres Hotels, sein Tod löste unglaubliche Emotionen aus, fast überall verabschiedet sich jemand mit "Ciao Marco" Plakaten von diesem außergewöhnlichen Campione. Auch wir hatten die Gelegenheit dem "Piraten" die letzte Ehre zu erweisen… Ein bewegender Augenblick!

 

Trainingslager (29.01.04)

Pfui! So ein sch… Wetter! Das kann ja gar nicht wahr sein! Ich glaube so in etwa muss meine erste Reaktion geklungen haben, als ich nach meinem Trainingsaufenthalt wieder österreichischen Boden unter den Füßen hatte und viel schlimmer noch, die Kälte im Gesicht und auch sonst überall hatte….

(OK! Sie haben mich ertappt! Nach dem sch… in Zeile eins müssten, um es genau wieder zu geben, ca. 5000 Punkte für verbotene Worte stehen)

Jedenfalls der Kontrast zwischen der Heimat und meinem Trainingsexil in Gran Canaria hätte schlimmer fast nicht sein können. Immerhin zeigte mein Thermometer meist über 25° C und bergauf wurde mir oft richtig unangenehm heiß! Obwohl diese Hitze auch Folge einer andere Naturgewalt sein könnte! Pfanni!

Wie’s der Zufall wollte, hab’ ich nämlich gleich am zweiten Tag meines Aufenthalts Österreichs "Ober-Trainaholic" Christian "Pfanni" Pfannberger getroffen. Mörderisch, was der Typ dort mit mir veranstaltet hat! 6-7 Stunden Training mit 3-4 langen Bergen Pulsbereich bis 180. Bei Pfanni! Bei mir wäre bei diesem Tempo wohl eine Herzfrequenz von ca. 250 Schlägen von Nöten gewesen. Deshalb hab’ ich mich entschlossen, auf den Anstiegen schon mal mit dem Gruppetto zu fahren ;)

Aber ernsthaft: Nachdem ich nicht schon im Februar Rennen fahre und meine Höchstform erst irgendwann gegen Mai kommen soll, bin ich einfach langsamer gefahren. Im welligen Gelände war ich sehr froh, so einen starken und vor allem auch gesprächigen Kollegen an meiner Seite zu haben. Und so kam es, dass ich statt einsamer Trainingsritte durch die Canarische Steinwüste, meist recht gesellig im Doppelpack unterwegs war. Was natürlich recht gut für meine Moral war. Noch besser für meine Moral war es jedoch, dass ich im Hotel immer schon sehnsüchtig von meiner Freundin Susi erwartet wurde…

Mit einem Wort: Gran Canaria war eine Reise wert! Gott sei Dank hat heute, am dritten Tag nach meiner Heimkehr, auch hier in Traun wieder die Sonne gestrahlt, zwar nur bei 0° C, aber immerhin für vier
Stunden Grundlagentraining war's trotzdem schön genug!


 

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