
Christian Pömer – Vorträge & Keynotes
Erfolg ist eine Ausdauerdisziplin.
Und muss nicht wehtun.
Wie die Besten mit Extrembelastungen umgehen – und was die Wissenschaft dazu sagt.
Erfolg ist kein Sprint.
Entscheidend ist nicht nur, wie schnell wir erfolgreich werden. Sondern wie lange wir erfolgreich bleiben.
Und genau deshalb interessiert mich seit vielen Jahren eine Frage: Wie schaffen es die Besten, unter extremen Belastungen immer wieder Höchstleistung abzurufen?
Wir haben gelernt: Wer erfolgreich sein will, muss hart arbeiten.
Wer mehr aushält, erreicht mehr.
Und wer sich nicht richtig plagt, hat wahrscheinlich nicht alles gegeben.
Ich habe selbst viele Jahre daran geglaubt.
18 Jahre war ich Radprofi. Rückblickend war ich lange überzeugt, dass ich den ganz großen Durchbruch deshalb nicht geschafft habe, weil ich mich einfach nicht genug gequält hatte.
Also trainierte ich mehr.
Versuchte mehr auszuhalten.
Und stellte mir immer wieder dieselbe Frage:
Wie kann ich mich noch mehr überwinden?
Heute glaube ich, dass ich die falsche Frage gestellt habe.
Seit fast 15 Jahren arbeite ich als Sportlicher Leiter im professionellen Radsport und durfte dabei Weltmeister, Olympiasieger und einige der besten Radfahrer der Welt begleiten. Gleichzeitig habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie Menschen auch außerhalb des Spitzensports mit Druck, Anstrengung und hohen Anforderungen umgehen.
Und gerade bei Menschen, die über lange Zeit außergewöhnlich erfolgreich sind, habe ich etwas anderes gelernt:
Spitzenleistung entsteht nicht dadurch, dass wir uns möglichst viel quälen. Sondern dadurch, dass wir lernen, unsere Energie möglichst gezielt einzusetzen.
Der innere Rand der Komfortzone
Es geht nicht darum, Anstrengung zu vermeiden.
Natürlich müssen wir uns fordern.
Natürlich müssen wir manchmal durchbeißen.
Und natürlich gibt es Situationen, in denen wir über unsere Grenzen hinausgehen müssen.
Aber als Dauerstrategie funktioniert das nicht.
Die Kunst besteht darin, den inneren Rand der eigenen Komfortzone zu finden.
Dort, wo wir gefordert sind.
Wo Entwicklung möglich wird.
Wo hohe Leistung entsteht.
Aber noch nicht dort, wo wir anfangen, unnötig gegen uns selbst zu arbeiten.
Ein Gedanke zieht sich deshalb wie ein roter Faden durch meinen Vortrag:
Jeder Faktor, der die wahrgenommene Anstrengung reduziert, kann die Leistung steigern.
Worum geht es in diesem Vortrag?
Anhand persönlicher Geschichten aus dem Profisport, Erfahrungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen und Erkenntnissen aus der Wissenschaft gehe ich einer Frage nach:
Wie schaffen es die Besten, mit extremen Belastungen umzugehen und über lange Zeit außergewöhnliche Leistung zu erbringen?
Und vor allem:
Was können wir daraus für unseren eigenen Umgang mit Leistung, Druck und Anstrengung lernen?
Dabei geht es unter anderem um:
- die richtige Spannung vor entscheidenden Situationen
- den individuellen Umgang mit Druck
- Pacing und die Wahl des richtigen Tempos
- Ziele und ihre Wirkung auf unsere Leistung
- selektive Wahrnehmung und die Geschichten, die wir uns selbst erzählen
- funktionale Selbstgespräche
- den Umgang mit unangenehmen Aufgaben
- Flow und die Bedingungen, unter denen hohe Leistung plötzlich leicht werden kann
Der Vortrag verbindet persönliche Erfahrungen und Geschichten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und konkreten Prinzipien für Beruf, Führung und Alltag.
Einige der Gedanken habe ich beim Schreiben weiterentwickelt und in meinem Blog festgehalten.
Was bleibt beim Publikum?
Keine Aufforderung, weniger ehrgeizig zu sein.
Im Gegenteil.
Ich möchte Menschen dazu ermutigen, sich Ziele zu setzen.
Sich zu fordern.
Nach Leistung und Erfolg zu streben.
Aber gleichzeitig immer wieder eine zusätzliche Frage zu stellen:
Geht es auch einfacher?
Nicht bequemer.
Nicht oberflächlicher.
Nicht mit weniger Anspruch.
Sondern mit weniger unnötigem Widerstand.
Denn Erfolg ist eine Ausdauerdisziplin.
Und wer über lange Zeit viel leisten möchte, sollte nicht nur darüber nachdenken, wie viel Energie er einsetzen kann – sondern auch, wo er sie nicht verschwenden muss.
Christian Pömer
Ich war 18 Jahre Radprofi und arbeite seit fast 15 Jahren als Sportlicher Leiter im internationalen Profiradsport.
In dieser Zeit durfte ich Weltmeister, Olympiasieger und einige der erfolgreichsten Athleten ihrer Generation begleiten und aus nächster Nähe erleben, wie unterschiedlich Spitzenleistung tatsächlich entsteht.
Parallel beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit Mentalcoaching, Psychologie und Selbstregulation und durfte auch außerhalb des Spitzensports Menschen begleiten und kennenlernen, die unter hohen Anforderungen Außergewöhnliches leisten.
Diese Erfahrungen verbinde ich in meinen Vorträgen:
Geschichten und Erkenntnisse aus dem Spitzensport, Erfahrungen aus anderen Lebensbereichen und die Wissenschaft hinter der Frage, wie Menschen über lange Zeit leistungsfähig und erfolgreich bleiben.
Christian Pömer als Speaker: Machen Sie sich selbst ein Bild
Eine erste Skizze zu meinem neuen Vortrag „Erfolg ist eine Ausdauerdisziplin“.
Für wen eignet sich der Vortrag?
„Erfolg ist eine Ausdauerdisziplin“ richtet sich an Unternehmen, Führungskräfte, Teams und Organisationen mit hohen Ansprüchen.
An Menschen, die Leistung nicht nur kurzfristig abrufen, sondern langfristig ermöglichen wollen – und nach Strategien suchen, um mit Druck, Anstrengung und hohen Belastungen besser umzugehen.
Der Vortrag kann je nach Veranstaltung und Zielgruppe angepasst werden.
Radsport-Sonderformat
Ein Blick hinter die Kulissen eines WorldTour-Teams
Was passiert bei Tour de France, Giro d’Italia und den großen Klassikern, wenn die Fernsehkameras nicht dabei sind?
Wie entstehen taktische Entscheidungen?
Wie führt man Weltklasseathleten?
Was passiert im Teamauto?
Wie bereitet sich ein Team auf entscheidende Etappen vor?
Und was unterscheidet die besten Fahrer der Welt von sehr guten Profis?
In diesem Format erzähle ich aus meinem Alltag als Sportlicher Leiter im internationalen Profiradsport.
Persönlich, unterhaltsam und mit Geschichten, die normalerweise nicht im Fernsehen zu sehen sind.
Das Format eignet sich besonders für Radsportveranstaltungen, Vereine, Verbände, Kundenevents und Unternehmen mit radsportaffinem Publikum.



Eine andere Bühne
Als TV-Experte bei ORF und ServusTV begleite ich große Radsportereignisse, ordne Entscheidungen ein und versuche einen Blick hinter die Kulissen des Profisports zu geben.
Eine Aufgabe, die mir viel Freude macht.
Ob im Fernsehen oder auf der Bühne: Mir geht es darum, Geschichten zu erzählen, die unterhalten – und vielleicht einen Impuls geben, manches ein klein wenig anders zu machen.
Vortrag anfragen
Sie planen eine Veranstaltung oder möchten wissen, welcher Vortrag zu Ihrem Publikum passt?
Schreiben Sie mir einfach eine kurze E-Mail. Ich melde mich persönlich bei Ihnen und wir besprechen alles Weitere.
Christian Pömer
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
